Kategorie: Literatur
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© Tanja Gernet „Liebe Jorinde“ – Mareike Fallwickl über einen neuen Feminismus des Miteinanders
Dieses Buch ist ohne Zweifel eines der wichtigsten gesellschaftspolitischen, sozialpolitischen und feministischen Werke, das ich in letzter Zeit gelesen – und gehört – habe. Liebe Jorinde von Mareike Fallwickl – ein Brief, ein Aufruf, ein Manifest für einen Feminismus des Miteinanders. Erschienen im Kjona Verlag, einem kleinen, feinen und unabhängigen Verlag, der wunderbar kluge Bücher…
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© Tanja Gernet Der neue Roman von Susanne Abel – Heimkinder, Traumata und die Nachkriegszeit
Der Autorin Susanne Abel gelingt mit „Du musst meine Hand festhalten, Kind Nummer 104“ ein Roman, der sich tief bei mir eingegraben hat. Hardy und Margret (Kind Nr. 104 und Kind Nr. 87) verlieren im Zweiten Weltkrieg ihre Familien und wachsen in einem Kinderheim unter Nonnen auf. Das Heim geprägt ist von Grausamkeit, Misshandlung und…
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© Tanja Gernet Bye Bye Lolita – Die feministische Neubetrachtung eines Klassikers
Ein Abend, der uns tief bewegt hat: Die Autorin und Schauspielerin Lea Ruckpaul las in der wunderbaren unabhängigen Buchhandlung CoLibris in Neuhausen aus ihrem Debüt-Roman Bye Bye Lolita – eine radikale, erschütternde Neuerzählung von Nabokovs Lolita, diesmal geschrieben von Lolita selbst. Direkt, explizit, voller Wut. Ruckpaul benennt klar und unmissverständlich, um was es in Nabokov…
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Heimat – Ein packender Roman über Tradwives und religiösen Fundamentalismus
Im Mittelpunkt des Romans Heimat von Hannah Lühmann steht die schwangere Jana, die mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern raus aufs Land zieht und dort versucht, neue Kontakte zu knüpfen. Sie wird in einen Lesekreis eingeladen – zunächst geht es vermeintlich „nur“ um Erziehung, was Jana interessiert aber auch erst mal irritiert und nachdenklich…
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© Michael Gernet Max Goldt liest. „Drehen Sie auch bei Durchfall?“
„…nein, dann nicht. Das ist nicht so beliebt“. Wenn solche Sätze in einer Lesung vorkommen, die nicht in die Comedy-Ecke abdriftet, kann es nur Max Goldt sein. Goldt liest an diesem Abend im Oktober – insgesamt über zwei Stunden – im Münchner Lustspielhaus Texte überwiegend aus seinem neuen Buch „Aber?“. Mitunter kommen auch ältere, teilweise…
