
Holger Engelhard
Kultur steht für mich vor allem für Bücher, Fotografie, Malerei und Ausstellungen jeglicher Art.
Aufgewachsen zwischen Köln und Düsseldorf hatte ich schon als Junge – damals zwar eher unfreiwillig – die Möglichkeit, die Museumsvielfalt im Rheinland kennenlernen zu können. So gehören Museen und Ausstellungen auch heute noch zu von mir gerne besuchten Orten. Dadurch habe ich insbesondere auch einen Zugang zur Fotografie gefunden. Hier vor allem der Straßenfotografie. Und so schließt sich der Kreis, denn neben guten belletristischen Büchern liebe ich vor allem Fotobücher.

Michael Gernet
Aufgewachsen in den 80/90ern in einem typischen Arbeiterhaushalt in der baden-württembergischen Provinz, spielte Kultur zuhause kaum eine Rolle – und wenn, dann kam sie von RTL, Roy Black oder den Wildecker Herzbuben (aber auch mal Karl Valentin, was dann ja doch schon wieder untypisch war). Dennoch interessierte ich mich schon früh für Geschichte und deren Zusammenhänge und für Naturwissenschaften. Im „Zeitalter ohne Internet“ erhielt man Informationen darüber meist nur aus Büchern; das prägt mich bis heute: ich lese sehr gerne Sachbücher – zu den verschiedensten Themen, von Diversität über soziologische Themen bis hin zum römischen Reich oder auch mal über Personenschutz und Vernehmungsmethoden der Polizei. Aber auch Belletristik und Lyrik finden ausreichend Platz sowie Theater, Film, Musik und Kunst – ich bin dabei.
Kultur ist für mich der Ausdruck menschlicher Diversität, Kreativität und Neugierde. Nur durch eine lebendige, vielseitige, experimentell und offen gelebte Kulturlandschaft ohne Ausgrenzung können Menschen eine wertschätzende Gemeinschaft bilden und unser aller Freiheit bewahren. Vielseitiges Interesse an allem und jedem ohne Vorbehalte ist für mich dafür ausschlaggebend – und auch Humor gehört dazu. Und so komme ich gerne auf den Grundsatz des eingangs erwähnten Karl Valentin zurück: „Kunst kommt von können, nicht von wollen, sonst müsste es ja Wunst heißen.“

Tanja Gernet
Bücher sind das Herzstück meiner Welt. Ich lese, seit ich denken kann – mit Neugier, Leidenschaft und der Gewissheit, dass Geschichten mehr sind als Worte auf Papier. Mein Wohnzimmer ist längst zu einer Bibliothek geworden, die ich mit dem Mann teile, der Lesebändchen liebt – und der hier ebenfalls über Kultur schreibt. Zwischen unseren Bücherregalen wachsen Gespräche, Gedanken und Ideen.
Während im Ofen das Brot aufgeht, läuft meist ein Hörbuch, und irgendwo dazwischen entstehen neue Einfälle für Lesekreis, Veranstaltungen oder Projekte. Als Feministin und Demokratin glaube ich an die Kraft des Austauschs – an Stimmen, die gehört werden wollen, und an Worte, die Gesellschaft formen.
Im Lesekreis Ismaning und als zweite Vorsitzende von K wie Kultur bringe ich Menschen zusammen, die das Lesen genauso lieben wie ich. Denn Bücher, davon bin ich überzeugt, sind Brücken – und manchmal auch Zuhause.

Tanja Heck
Ich habe eine Schwäche für Kultur – und zwar eine ziemlich ausgeprägte. Kultur begeistert mich in all ihren Facetten, ob auf der Bühne, zwischen Buchseiten oder auf der Kinoleinwand – Hauptsache gute Geschichten.
Besonders das Lesen begleitet mich schon seit vielen Jahren und eröffnet mir Welten voller Phantasien, Ideen und Perspektiven. Auf der Bühne und im Kino faszinieren mich die Orte, an denen Emotionen lebendig werden und Menschen einander begegnen. Wenn ich nicht lese, im Publikum oder im Kinosessel sitze, findet man mich oft in den Bergen, wo Natur und Ruhe meine beste Inspiration sind. Dieses Zusammenspiel macht mich aus: Kultur, die bewegt, und Natur, die den Kopf frei macht.

Nina Rebelein

Franziska Weigert
Musik, Kunst und Literatur sind tiefe Ausdrucksformen des menschlichen Daseins. Deshalb beschäftige ich mich gleichermaßen als Musikwissenschaftlerin und als Kulturbegeistere mit allem, was Menschen in den Künsten über sich verraten (wollen).

Judith Weißengruber
Meine musikalische Liebe gilt der klassischen Musik; bin Klarinettistin, Kammermusikerin, Sängerin. Seit etlichen Jahren jedoch habe ich einen Bürojob, der mir meine zweite große Leidenschaft finanziert: das Lesen! Quer durchs Gemüsebeet: zeitgenössische Romane, Fantasy, Science-Fiction, Jugendromane, Biografien – Englisch oder Deutsch – man trifft mich selten ohne ein Buch in der Tasche an!
Ich kann mich stundenlang über meine Lieblingsautoren unterhalten: Agatha Christie, Cornelia Funke, Arthur Conan Doyle, R.F. Kuang, Ali Hazelwood oder mal Christine Nöstlinger? Vielleicht kann ich die eine oder andere ja dazu inspirieren ein neues Genre oder einen neuen Autor auszuprobieren…
Musik und Literatur sind für mich zwei Seiten einer Medaille – die Künste des Geschichten-Erzählens!
